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Bester deutscher Schauspieler Fatih Akin


Fatih Akin  ist ein deutscher Filmregisseur, Drehbuchautor, Darsteller und Produzent türkischer Abstammung.
Für seinen vierten Spielfilm Gegen die Wand mit Birol Ünel und Sibel Kekilli in den Hauptrollen wurde Akin 2004 mit dem Goldenen Bären, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen haben zu seiner internationalen Bekanntheit beigetragen.
Bereits in der Schulzeit schrieb Akin Kurzgeschichten und kurze Drehbücher, machte erste Filmversuche mit einer Super-8-Kamera und wurde Mitglied einer Off-Theatergruppe am Hamburger Thalia Theater.
1993 begann Akin mit Aushilfstätigkeiten vor und hinter den Filmkulissen bei der Wüste Filmproduktion der Hamburger Produzenten Stefan Schubert und Ralph Schwingel und arbeitete zunehmend als Autor, Regisseur und Schauspieler. Nach dem Abitur absolvierte er von 1994 bis 2000 das Studium Visuelle Kommunikation an der Hamburger Hochschule für bildende Künste (HfbK). Aus der Zusammenarbeit mit Schwingel gingen zunächst zwei Kurzfilme hervor, Sensin (1995) und Getürkt (1996). 1998 debütierte Akin als Spielfilmregisseur mit Kurz und schmerzlos.
2004 gründete Akin zusammen mit Andreas Thiel und Klaus Maeck die Filmproduktionsfirma Corazón International. Im selben Jahr realisierte er mit dem Spielfilm Gegen die Wand den ersten Teil einer geplanten Trilogie über Liebe, Tod und Teufel und verfilmte das Heinrich-Heine-Lied Die alten bösen Lieder als deutschen Beitrag für den von Lars von Trier produzierten Episodenfilm Europäische Visionen. Für Gegen die Wand erhielt Akin den Goldenen Bären auf der Berlinale 2004, später den Deutschen Filmpreis und den Europäischen Filmpreis.
Als Anerkennung seines Filmschaffens wurde Fatih Akin 2005 in die Jury der Filmfestspiele von Cannes eingeladen. Im Wintersemester 2005/06 erhielt er einen Lehrauftrag an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. und zeigte sich mit für das Drehbuch der interkulturellen Komödie Kebab Connection verantwortlich.
2007 wurde Fatih Akin Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg. Im selben Jahr realisierte er mit Auf der anderen Seite den zweiten Teil seiner „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie. Das Drama feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb des 60. Filmfestivals von Cannes und der Filmemacher wurde dort für sein Drehbuch und mit dem Sonderpreis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. Neben weiteren Preisen erhielt Auf der anderen Seite den Deutschen Filmpreis in den Kategorien Film, Regie und Drehbuch, den Drehbuchpreis bei der Europäischen-Filmpreisverleihung 2007.

Ende 2015 drehte Akin nach einem Drehbuch, das er zusammen mit Hark Bohm und Lars Hubrich verfasst hatte, die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Roman Tschick.
Der Film ist am 15. September 2016 in die deutschen Kinos gekommen.
Während der Filmfestspiele in Cannes 2016 wurde Akins nächster Film Aus dem Nichts / In the Fade angekündigt, den er als deutsch-französische Co-Produktion mit Diane Krüger in der Hauptrolle drehen wird.
Im Juli 2016 drehte Akin in der Berliner Volksbühne ein MTV Unplugged mit Marius Müller-Westernhagen.

Filme
1998: Kurz und schmerzlos (Regie und Drehbuch)
1999: Black Souls (Kismet) (Hauptdarsteller)
2000: Im Juli (Regie und Drehbuch)
2002: Solino (Regie)
2004: Gegen die Wand (Regie, Drehbuch und Produktion)
2005: Diebstahl alla turca (Darsteller)
2005: Kebab Connection (Drehbuch)
2006: Takva – Gottesfurcht (Takva) (Produktion)
2007: Auf der anderen Seite (Regie, Drehbuch und Produktion)
2008: Chiko (Produktion)
2009: Soul Kitchen (Drehbuch, Regie und Produktion)[21]
2009: Min dît (Produktion)
2011: Blutzbrüdaz (Produktion)
2014: The Cut (Drehbuch, Regie und Produktion)
2016: Tschick (Regie)
Dokumentarfilme
2001: Wir haben vergessen zurückzukehren (Regie und Drehbuch)
2005: Crossing The Bridge – The Sound of Istanbul (Regie, Drehbuch und Produktion)
2012: Müll im Garten Eden (Regie und Drehbuch)

Auszeichnungen

1998: Bayerischer Filmpreis, Bronzener Leopard des Internationalen Filmfestivals von Locarno und weitere Auszeichnungen für Kurz und schmerzlos
2001: Adolf-Grimme-Preis für Kurz und schmerzlos (zusammen mit Adam Bousdoukos, Aleksandar Jovanovic und Mehmet Kurtuluş)
2001: Jupiter – Bester nationaler Regisseur für Im Juli
2002: William-Dieterle-Filmpreis
2002: DEFA-Nachwuchspreis
2004: Goldener Bär der Berlinale 2004, Deutscher Filmpreis und Europäischer Filmpreis 2004 für Gegen die Wand
2007: Prix du Jury oecuménique der Internationalen Filmfestspiele von Cannes für Auf der anderen Seite
2007: Preis für das beste Drehbuch bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für Auf der anderen Seite
2007: Norddeutscher Filmpreis in der Kategorie bester Spielfilm für Auf der anderen Seite
2007: Europäischen Filmpreis 2007 als bester Drehbuchautor für Auf der anderen Seite
2007: Lux-Filmpreis der EU für seinen Film Auf der anderen Seite
2007: Bayerischer Filmpreis 2007 als bester Regisseur für Auf der anderen Seite
2008: Karlsmedaille für europäische Medien
2008: Deutscher Filmpreis in den Kategorien Beste Regie und Bestes Drehbuch für Auf der anderen Seite
2009: Spezialpreis der Jury der Filmfestspiele von Venedig für Soul Kitchen
2010: Verdienstkreuz am Bande
2010: Norddeutscher Filmpreis in der Kategorie bester Spielfilm für Soul Kitchen
2011: Ehrenpreis des 16. Filmfestival Türkei/ Deutschland
2011: Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin


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