Phishing vermeiden-so geht's

Im Internet gibt es viele Tipps, wie man seine Privatsphäre schützen kann, sodass viele User glauben, sie wüssten die Grundlagen, wie sie Hacker und Datenklau verhindern können. Dennoch sind Phishing-Versuche so verbreitet wie nie zuvor.

Was ist Phishing?

Phishing ist ein Kunstwort aus „Password" und „fishing" und meint das Stehlen von Passwörtern von E-mail-Accounts, Kreditkarten oder Zugangsdaten für Online-Banking. Die „Datenfischer“ verschicken E-mails, die auf den ersten Blick so aussehen, als kämen sie von bekannten Firmen wie Zalando, Ebay oder Amazon. Darin ist entweder ein Anhang oder ein Link, den der Empfänger öffnen soll, um weitere Informationen zu erhalten. 

Eine Umfrage hat ergeben, dass über 94 Prozent der Befragten, Email-Anfragen einer Bank zum Abgleich persönlicher Daten ignorieren.

Doch aktuelle Statistiken zeigen, dass knapp 45 Prozent der Internetnutzer trotzdem auf Links klicken, die auf dubiose Seiten führen, sei es aus Neugierde oder Unwissenheit.

Viele Banken und Onlineshops warnen davor, auf Emails zu reagieren, die persönliche Informationen abfragen. Phishing ist eine der bekanntesten Methoden von Internetkriminellen, aber scheinbar noch immer lukrativ.

Etwa 30 Prozent der verschicken Phishing-Mails wurden 2016 noch geöffnet. Laut dem Virenschutzprogramm Kaspersky wurden im ersten Quartal 2017 rund 51 Millionen Diebstahlversuche abgewehrt. Doch auch die Hacker entwickeln ihre Taktiken immer weiter, weshalb man grundsätzlich vorsichtig sein und überlegen sollte, wo man seine persönlichen Daten hinterlässt.

So kannst du Phishing-Mails erkennen

1.  Email-Adresse des Absenders. Vertraue nicht immer dem Namen im Absenderfeld- schau dir die Email-Adresse genauer an: Geh mit der rechten Maustaste darüber und wenn dir die Adresse seltsam vorkommt (z.B.info@secure.apple.com), verschiebe die Mail am Besten sofort und ungeöffnet in den Spamordner.

2.  Rechtschreib- und Grammatikfehler. Seriöse Unternehmen bombardieren ihre Kunden in der Regel nicht mit schlecht übersetzen E-mails mit Rechtschreibfehlern. 

3. Begrüßung. Deine Bank oder der Online-Shop deines Vertrauens schickt dir normalerweise personalisierte Emails und grüßt dich mit deinem Namen. Solltest du also eine vage Formulierung wie „ Sehr geehrte/r Herr/Frau „ oder „Lieber Nutzer“ vorfinden, sei vorsichtig!

4.  Links prüfen. Vor dem Klicken solltest du mit der Maus über den Button fahren um die Zieladresse zu sehen. So kannst du erkennen, ob es sich um eine sichere Verbindung (meist durch „https“ gekennzeichnet) und korrekte Domain handelt. 

5.  Bank oder Kreditkartenanbieter kontaktieren. Solltest du unsicher sein, kannst du vorsichtshalber auch deine Bank kontaktieren, um den Versand der Email bestätigen zu lassen. Am besten tust du das telefonisch oder schreibst von einem anderen Account aus an die auf der Anbieterseite angegebene Email-Adresse. 

Um generell sicher im Internet zu surfen, ist ein VPN eine gute Lösung. So kannst du dich auch in offenen Netzwerken vor Hackerangriffen schützen.


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